KVL Lernwerkstatt für Hund und Mensch

Erziehen - nicht verziehen mittels Leckerli-Training – Preydummy = Ersatzbeute

Bei sozialen Lebewesen ist das selbstverständlich: Muttertiere brauchen keine Leckerli für die Erziehung, denn das Lernen findet hier im sozialen Kontext statt.

  • Aufbau einer primären sozialen Beziehung

  • Soziales Lernen steht im Vordergrund

  • Kommunikation interpretieren und verstehen

Erziehung

Erziehung fängt damit an, sich in den zu Erziehenden hineinzuversetzen: Welche Bedürfnisse hat mein Hund?

Warum z.B: zieht er an der Leine, bellt oft, entwickelt eine Zerstörungswut, zeigt Aggressionen gegen andere Hunde, Menschen usw. Was möchte mein Hund und wie kann ich ihm an einer Aktivität Sinn vermitteln (z.B. mit einer Ersatzjagd, Apportieren, Fährten, Mantrailing (Personensuche), „Jagility“, Revieren (Flächensuche), Treibball usw.)?

Aufbau einer primären sozialen Bindung

  • Bedürfnisse kennen

  • Gemeinsame Ziele haben

  • Räumliche Nähe gewährleisten

  • Sich verstanden fühlen

  • eine gemeinsame Sprache sprechen

  • gegenseitig auf Bedürfnisse eingehen (Vertrauensverhältnis)

Soziales Lernen

Erwerb von sozialen und emotionalen Kompetenzen und Entwicklung von Wahrnehmung, Kontakt und Kommunikationsfähigkeit.

  • Entwickeln von Empathie, Kooperations- und Konfliktfähigkeit.

  • ein lebensbegleitender Lernprozess, der flexibel ist, um auf neue Bedingungen und Gegebenheiten zu reagieren.

  • eine Grundeinstellung, die möglichst früh gefördert werden sollte

Kommunikation

die Kommunikation des Hundes lesen zu lernen und zu interpretieren.

  • die biologischen Bedürfnisse kennen zu lernen, zu respektieren und zu erfüllen (wenn möglich)

  • Jagdinstinkt – natürliches Nahrungssuchverhalten

  • Territoriales Verhalten

  • Soziales Verhalten

  • Sexualverhalten